Die Mixer Typen:
Jedes Mischpult ist einzigartig, trotzdem kann man verschiedene Typen unterscheiden!

2 Kanal Mixer sind ausreichend für den klassischen Mix mit zwei Plattenspielern oder zwei CD Playern.

3 Kanal Mixer sind Pflicht für alle DJs, die sich im Triplemix mit drei Playern versuchen wollen.

Turntable Mixer sind durch ihre Bauweise und Fader Technologie voll auf reine Scratch, Juggle und Battle Anwendungen ausgerichtet.

4 und Mehrkanal Mixer sind meist klassische Clubmixer, an denen zwei bis drei Plattenspieler und zwei CD-Player gleichzeitig angeschlossen sind. Gerade für die Kombination von Mixquellen mit Producing Equipment wie Drum Maschinen und Samplern sinnvoll. (siehe Abbildung: Pioneer DJM 600)

Fadergrundkurs:
 Entscheidend für die Qualitäten eines Mischer sind seine Fader Hier die wichtigsten Anhaltspunkte!

Der Crossfader ist das zentrale Arbeitstool des DJs, mit dem zwei Quellen gemischt und übergeblendet werden.

Die Linefader regeln die Ausgangslautstärke der einzelnen Kanäle. Kommen meistens als 60mm Version, bei großen Clubmixern auch als 100mm Langversion.

TCT Fader (Total Contact Track)! Ein Fortschritt ist die Variante mit zwei Führungsschienen und zwei Kontaktschienen. Doppelte Haltbarkeit!

VCA Fader (Voltage Controlled Amplifiers) regeln nicht mehr die Lautstärke selbst, sondern eine Hilfsspannung, was Knacken bei älteren Fadem ausschließt.

Optische Fader mit Photo Coupler Steuerung regeln die Position über eine Lichtschranke, weswegen der mechanische Abrieb der Fader fast gar nicht stattfindet.

Magnetfader! Hier wird die Position durch ein Magnetfeld ermittelt Diese Fader sind durch die nicht vorhandene Reibung nicht nur abnutzungsfrei, selbst starke Verunreinigungen stören nicht.

Die Reverse Funktion kommt aus der Turntable Szene. Die Richtung des Faders wird hiermit umgekehrt, was für DJs den Bewegungsablauf gewisser Scratch Techniken leichter macht. Das Öffnungsverhalten des Faders kann dem eigenem Mixing Style angepasst werden. Die Verlaufskurve kann zwischen sanftem Überblenden und hartem Cutten eingestellt werden.

Die Phono und Line Schalter werden häufig als Crossfader Ersatz zum sofortigen Ein und Ausfadern des Signals benutzt, um Scratch Techniken noch genauer zu steuern.

Die Punch Buttons „boxen“ bei Betätigung den Kanal quasi in den Mix hinein, während Cut Knöpfe das Signal herausziehen.

Klangkunde:
Kontrolle ist gut, ein guter Klang ist besser. Dafür bieten verschiedene Mixer unterschiedliche Hilfen!

Der Gain Regler wird zum Angleichen der Eingangslautstärke gebraucht, da verschiedene Tonträger unterschiedlich laut sind.

Der Equalizer verstärkt oder unterdrücken die Frequenzbereiche der Kanäle in einem bestimmten Dezibelbereich.

Die Kill Einheit schaltet Frequenzbereiche per Kippschalter oder Druckknopf sofort ab. Dadurch kann unabhängig vom Equalizer gearbeitet werden.

Die Balanceregelung, auch Pan oder Panorama genannt, bestimmt das Links und Rechts Verhältnis des Sounds.

Die Aussteuerungs LED mahnt den Übersteuerungsbereich des Mixers an. Bei einigen Pulten haben sogar die Einzelkanäle diese Anzeige.

Die Cue Funktionen sind zuständig für das Vorhören der Tracks und für das Überwachen des Mixes. Im Cue Mix kann der geplante Mix zweier Stücke im Headphone (Kopfhörer) angetestet werden. Der Mikrofon Eingang ist Voraussetzung, wenn das Set durch einen MC tatkräftig unterstützt werden soll {entweder mit 8NC oder XLR Anschluss).

Die Master 2-, Booth- oder Monitor Ausgänge sind die Bezeichnungen für den zweiten Masterausgang, mit dem man eine zweite Anlage unabhängig regeln kann.

Die Ausgangsarten gibt es als Cinch Ausführung, als Klinken¬ oder als XLR Version, wobei die Kabeldicke und somit auch die Signalübertragung auf längere Distanz den Unterschied ausmacht. Für die Vernetzung von Rechnern, digitalen Soundquellen, Producing Peripherie und DJ Hardware gibt es eine digitale Schnittstelle, die entweder Koaxial, Optisch oder per USB Eingang realisiert werden kann.

Der Record Ausgang für Aufnahmen aller Art läuft unabhängig von der Master und Booth Lautstärke immer gleich Laut.

Die Ein und Ausgänge für Effekte werden auch Send und oder Return genannt, weil zum einen das Audiosignal ausgegeben wird, um Effekte darüber zulegen oder Sounds auf dem Sampler zu speichern, zum anderen wird das bearbeitete Signal wieder in den Mixer eingespeist.

Stand: Januar 2007

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