Studio – Who is Who:
Das Verschmelzen von DJing mit eigener Studioarbeit. Dabei scheint die Auswahl an Möglichkeiten der Umsetzung von Producing Ambitionen unendlich zu sein. Hier die wichtigsten und interessantesten Hard- und Software Tools!

Klang:

Sampler! Zu finden in eigentlich jedem Studio der Welt. Mit einem Sampler können Sprache und Sounds nach freiem Belieben von anderen Tonquellen aufgenommen, bearbeitet und gespeichert werden. Ein Sampler arbeitet als Tonerzeuger und muss zusätzlich zu den MIDI Verbindungen eine Verbindung für den Ton zu einem Mischpult aufweisen.

Synthesizer! Ob traumhafte Flächen, groovende Basslines oder irre Riffs, man findet alles in solchen Geräten. Es gibt Synthesizer, die in ihrem Speicher auf gesampelte Sounds zurückgreifen und es gibt Geräte, die ihre Sounds analog oder digital selbst erzeu¬gen.

Drum Maschine! Dieses Gerät erzeugt die Kick und Bassdrum, die HiHats, Snares, Crashs und Rides, also kurz gesagt ein komplettes Drum Set. Die Drum Maschine eröffnet viele Möglichkeiten der Kreation mit persönlicher Note, besonders im Hip Hop Bereich wissen das eine Menge Leute zu schätzen.

Effektgeneratoren! Diese Zusatzgeräte hauchen einem Track erst so richtig Leben ein. Durch die Effektwege hat man die Möglichkeit, jedem einzelnen Sound die passenden Effekte zuzuordnen und abzumischen.

Studio Mikrofone sind im Gegensatz zu dynamischen Bühnen Mikros viel empfindlicher und detail reicher. Sie unterdrücken keine Fehler, wie es im Live Einsatz zur Wahrung einer Klangqualität wichtig ist, sondern nehmen genau das auf, was eingesungen oder eingespielt wird.

Live Instrumente sorgen für einen absolut authentischen, individuellen Sound. Wie zum Beispiel eine echte Live Gitarre oder eines echten Schlagzeugs.

Komposition:

Sequencer! Ist als zentrale Steuereinheit zu verstehen und erlaubt es, einen Track zu arrangieren und zu bearbeiten. Software-Studios bieten meist eine Kombination aus MIDI und Audio Sequencer. Es gibt auch spezielle Hardware Sequencer, die man in kompakten Workstations findet.

Mixer! Mit dem Mixer (egal ob Tischgerät oder virtueller Mixer im Software Sequencer) steuert man eine gewisse Anzahl von Kanälen, auf denen die verschiedenen Klangerzeuger wie Drum Maschine, Sampler, Synthie, Vocals etc. liegen. Mit dem Mixer vereint man diese zu einem Gesamtsignal, mischt das Verhältnis der Lautstärken, macht Equalizer und Pan Einstellungen und legt via Send und oder Return Effekte drauf.

Kontrolle:

Controller! Ist kein Klangerzeuger für sich, sondern steuert die verschiedensten Parameter der Software oder der Hardware. Die Tasten, Dreh und Schieberegler des Controllers sind frei belegbar und werden über USB und oder MIDI gesteuert. Das erhöht den Bedienkomfort im Studio und beim Live Einsatz erheblich.

Audio und MIDI Interface! Um die gesamte Studioperipherie, wie Masterkeyboard, Synthesizer, E-Gitarre, Kondensator Mikrofon etc. mit einem Rechner zu verbinden, benötigt man eine Schnittstelle (Interface). Moderne Interfaces bieten Audio Ein und Ausgänge zum Aufnehmen und Abspielen von Musik, sowie MIDI Ein und Ausgänge zum Steuern der MIDI fähigen Systeme.

Monitor Lautsprecher! Sind essentiell für präzise Höranalysen. Im Gegensatz zu HiFi- und PA-Lautsprechern ist die Klangreproduktion linear. Die Boxen verleihen dem Sound keine eigene Klang Charakteristik, sondern geben nur das unverfälschte Signal wieder. So kann der Klang derart produziert werden, dass er, egal ob später im Radio oder im Club gespielt, immer gleich klingt. Aktive Technologie ist bei Monitorboxen im Vorteil, weil die Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Und durch die Kombination von Top Teilen und Subwoofer erhält man die perfekte Grundlage für eine vollständige Wiedergabe des Frequenzspektrums.

Stand: Januar 2007

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code

Zur Startseite