
Eigentlich wollte ich nur eine kleine Beobachtung niederschreiben. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen, die vielen von uns noch gar nicht bewusst ist. Und aus diesem Grund habe ich diesen Blogartikel geschrieben. Wir schlafwandeln sozusagen in eine handfeste Hardware-Krise. Letzten Sommer habe ich mir eine kleine, portable Verbatim Pocket SSD mit 1 TB in Schwarz-Rot gekauft. Ein nettes Gadget für Backups und Spielereien zwischendurch, das damals rund 75 Euro gekostet hat. Als ich neulich aus Spaß nachgeschaut habe, traf mich fast der Schlag: Je nach Anbieter kostet der gleiche Artikel zwischen 140 und 190 Euro. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der PlayStation 5 Pro. Im letzten Winter gab es diese noch für rund 600 Euro. Heute muss man entweder lange warten oder direkt 880 bis 950 Euro zahlen, nachdem Sony die Preise offiziell erhöht hat. Mir ist bewusst, dass es sich bei dem einen um Straßenpreise und bei dem anderen um Herstellerpreise handelt. Nichtsdestotrotz muss der Endverbraucher immer tiefer in die Tasche greifen. Und dann kam Apple Ende Juni 2026.
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